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Herzlich willkommen

beim Stolberger Bündnis gegen Radikalismus

- Für Demokratie und Solidarität -

 

Stolberger Friedenslauf, Stolberger Schulen laufen für Vielfalt und Gemeinschaft

Am Freitag, dem 22.06.2012, veranstaltet die Stadt Stolberg einen Friedenslauf durch die Stolberger Altstadt, der ein Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft setzen soll.

Das Stolberger Bündnis gegen Radikalismus und das Goethe Gymnasium laden zu diesem Lauf ein und haben sich zunächst an alle Stolberger Schulen gewandt. Aber nicht nur Schüler/innen sind aufgerufen, diese Aktion zu unterstützen, sondern alle, die sich für ein friedvolles Miteinander in Stolberg einsetzen möchten. Wir hoffen auf eine große Beteiligung! Alle Läufer versammeln sich ab 17.30 Uhr am Kaiserplatz (es handelt sich um dieselbe Strecke wie beim Weihnachtslauf).

Um eine ungefähre Teilnehmerzahl abschätzen zu können, bitten wir alle Interessierten, sich für diesen Lauf kurz anzumelden. Weitere Informationen dazu finden Sie in einem Formular, dass Sie hier herunterladen können.


  

  

Die Stolberger wehren sich entschieden gegen die alljährlichen rechtsextremen Aufmärsche.

Das Bündnis freut sich über die große Unterstützung aus der ganzen Region.

 

  • Wir stehen zu den demokratischen Grundwerten, die den Menschen, seine Würde,  Freiheit und Gleichheit vor dem Gesetz schützen.
     

  • Wir wollen ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion.
     

  • Wir wollen die wache Auseinandersetzung und steten Widerstand gegen Rechtsextremismus.
     

  • Wir wollen die Öffentlichkeit informieren durch Veranstaltungen und Aktionen.
     

  • Wir wollen besonders Jugendliche ansprechen, um vorzubeugen, sie widerstandsfähig gegen rechtsradikales Gedankengut machen und sie ermutigen, sich für ein solidarisches Zusammenleben einzusetzen. 

 

 

Das Stolberger Bündnis  gegen Radikalismus ist ein parteiübergreifender  Zusammenschluss auf breiter gesellschaftlicher Basis. Engagierte Privatpersonen sind hier genauso vertreten wie SPD, CDU, FDP, Grüne, Die Linke, Jusos, Junge Union, Julis, Grüne Jugend, der Integrationsrat, das Jugendparlament, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen,  die Kirchen, die Schulen und Kindergärten, das Helene-Weber-Haus, der Sozialdienst katholischer Männer, die Pfadfinder, das Kolpingwerk, die Gewerkschaften, die Gruppe Z, die VVN, Stadtmarketing Stolberg, die türkische Mittelstandsvereinigung und viele mehr.

Initialzündung für das Bündnis war die 40-Jahr-Feier der NPD in der privat betriebenen Stolberger Stadthalle am 16. April 2005. Stolberg ist immer wieder Zentrum rechtsradikaler Aktivitäten gewesen. Unter anderem war hier die Bundeszentrale der am 10. November 1994 vom Bundes-Innenminister verbotenen Wiking Jugend. Seit der Kommunalwahl 1999 mit der Aufhebung der Fünf-Prozent-Hürde sind im Stolberger Stadtrat Rechtsextreme vertreten, zurzeit ein Mandatsträger der NPD. Grund für die alljährlichen Aufmärsche rechtsradikaler Gruppierungen ist das Totschlagsdelikt an einem 19-Jährigen in der Nacht des 4. April 2008, das NPD-Aktivisten schamlos für ihre propagandistischen Zwecke missbrauchen.

wz-newsline, vom 16.04.2008: “Die Bluttat, die Mär und die Rechten“

swr.de, vom 08.06.2009: “Märtyrer wider Willen“

Unter Rechtsextremismus sind nicht nur gewalttätige Ausschreitungen zu fassen, sondern auch schon die Verbreitung nationalistischen Gedankenguts, jegliche Einschüchterungsversuche, alltäglicher Rassismus und Hetze gegen Ausländer und Minderheiten. Deshalb ist eine breit angelegte Initiative für Solidarität und Zivilcourage unabdingbar.

Wir setzen auf ein breites bürgerliches Engagement im Kampf um unsere freiheitlich demokratischen Grundwerte.

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