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Herzlich willkommen

beim Stolberger Bündnis gegen Radikalismus

- Für Demokratie und Solidarität -

 

Aufruf zur Demonstration am 21.02.2017

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt demonstriert gegen die AfD-Veranstaltung mit Jörg Meuthen in Hambach.

Die Dürener sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) will mit einer Veranstaltung in Hambach ihre Hetze gegen Flüchtlinge, ausländische Mitbürger und Andersdenkende fortsetzen. Auf dieser Veranstaltung soll Jörg Meuthen als Bundessprecher der AfD sprechen. Seit Monaten vergiftet die AfD den öffentlichen Diskurs in Deutschland mit rechter Hetze und populistisch rückwärtsgewandten Parolen.

Unsere Alternative heißt Solidarität.

Wir setzen der rechtspopulistischen Hetze ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt und für eine solidarische und weltoffene Gesellschaft entgegen.

Gemeinsam mit der Antifa Düren stehen wir auf und werden unseren Protest vor den Veranstaltungsort der AfD: Brau- und Gästehaus Gaffel Häusgen in Niederzier-Hambach auf die Große Forststraße 176 tragen.

Dort beginnt unsere Veranstaltung um 17.30 Uhr.

Treffpunkt zur gemeinsamen Fahrt nach Hambach ist um 16.30 Uhr am Busbahnhof Düren (Abfahrt der Buslinie 238 Düren – Jülich um 16.44 Uhr).

Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften ist am Annakirmesplatz um 16.45 Uhr.

Das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt

Informieren Sie sich auf:
http://www.duerener-buendnis.de
http://www.facebook.com/duerenerbuendnis/
http://twitter.com/BuendnisDN

 


 

Unser breites bürgerliches Bündnis richtet sich gegen rechtsextreme und fremdenfeindliche Umtriebe. Wir stellen uns auch jeglichen populistischen Agitationen entgegen, die sich gegen Flüchtlinge richten. Menschen, die um Leib und Leben fürchten, die verfolgt werden oder aus Kriegsgebieten fliehen mussten, brauchen unsere Hilfe. Dafür setzen wir uns ein.

Das Bündnis freut sich über die große Unterstützung aus der ganzen Region.

 

  • Wir stehen zu den demokratischen Grundwerten, die den Menschen, seine Würde,  Freiheit und Gleichheit vor dem Gesetz schützen.
     

  • Wir wollen ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion.
     

  • Wir wollen die wache Auseinandersetzung und steten Widerstand gegen Rechtsextremismus.
     

  • Wir wollen die Öffentlichkeit informieren durch Veranstaltungen und Aktionen.
     

  • Wir wollen besonders Jugendliche ansprechen, um vorzubeugen, sie widerstandsfähig gegen rechtsradikales Gedankengut machen und sie ermutigen, sich für ein solidarisches Zusammenleben einzusetzen. 

 

 

Das Stolberger Bündnis  gegen Radikalismus ist ein parteiübergreifender  Zusammenschluss auf breiter gesellschaftlicher Basis. Engagierte Privatpersonen sind hier genauso vertreten wie SPD, CDU, FDP, Grüne, Die Linke, Jusos, Junge Union, Julis, Grüne Jugend, der Integrationsrat, das Jugendparlament, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen,  die Kirchen, die Schulen und Kindergärten, das Helene-Weber-Haus, der Sozialdienst katholischer Männer, die Pfadfinder, das Kolpingwerk, die Gewerkschaften, die Gruppe Z, die VVN, Stadtmarketing Stolberg, die türkische Mittelstandsvereinigung und viele mehr.

Initialzündung für das Bündnis war die 40-Jahr-Feier der NPD in der privat betriebenen Stolberger Stadthalle am 16. April 2005. Stolberg ist immer wieder Zentrum rechtsradikaler Aktivitäten gewesen. Unter anderem war hier die Bundeszentrale der am 10. November 1994 vom Bundes-Innenminister verbotenen Wiking Jugend. Seit der Kommunalwahl 1999 mit der Aufhebung der Fünf-Prozent-Hürde sind im Stolberger Stadtrat Rechtsextreme vertreten, zurzeit ein Mandatsträger der NPD. Grund für die alljährlichen Aufmärsche rechtsradikaler Gruppierungen ist das Totschlagsdelikt an einem 19-Jährigen in der Nacht des 4. April 2008, das NPD-Aktivisten schamlos für ihre propagandistischen Zwecke missbrauchen.

wz-newsline, vom 16.04.2008: “Die Bluttat, die Mär und die Rechten“

swr.de, vom 08.06.2009: “Märtyrer wider Willen“

Unter Rechtsextremismus sind nicht nur gewalttätige Ausschreitungen zu fassen, sondern auch schon die Verbreitung nationalistischen Gedankenguts, jegliche Einschüchterungsversuche, alltäglicher Rassismus und Hetze gegen Ausländer und Minderheiten. Deshalb ist eine breit angelegte Initiative für Solidarität und Zivilcourage unabdingbar.

Wir setzen auf ein breites bürgerliches Engagement im Kampf um unsere freiheitlich demokratischen Grundwerte.


 

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